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Maklerprovision in Hamburg: Wer zahlt was seit 2020

Seit Dezember 2020 wird die Provision beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern geteilt. Was das Gesetz sagt, was in Hamburg üblich ist und wann die Provision fällig wird.

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Bis 2020 war die Provision in Hamburg eine reine Käufersache: Der Verkäufer beauftragte den Makler, der Käufer zahlte 6,25 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Das ist vorbei. Seit dem 23. Dezember 2020 regeln die Paragrafen 656a bis 656d des Bürgerlichen Gesetzbuchs, wer die Provision trägt.

Was das Gesetz sagt

Die Regel gilt für den Verkauf von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher. Beauftragen beide Seiten den Makler, muss die Provision zu gleichen Teilen getragen werden. Beauftragt nur eine Seite, meist der Verkäufer, darf sie ihre Provision höchstens zur Hälfte auf die andere Seite abwälzen, und der Käufer zahlt seinen Teil erst, wenn der Verkäufer seinen bezahlt hat. Ein Maklervertrag mit einem Verbraucher braucht außerdem die Textform, eine mündliche Absprache reicht nicht.

Für Mehrfamilienhäuser, Grundstücke, Gewerbeimmobilien und Verkäufe zwischen Unternehmen gilt die Regel nicht. Hier kann die Provision frei vereinbart werden, auch vollständig zulasten des Käufers.

Was in Hamburg üblich ist

Die ortsübliche Gesamtprovision in Hamburg liegt bei 6,25 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Bei Teilung tragen Käufer und Verkäufer je 3,125 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 600.000 Euro sind das 18.750 Euro je Seite. Manche Makler vereinbaren mit dem Verkäufer weniger, dann darf der Käufer nicht mehr zahlen als der Verkäufer.

Unsere Provision besprechen wir im Erstgespräch, wenn wir das Objekt gesehen haben, und halten sie schriftlich fest. Was Sie dafür bekommen, steht auf unserer Seite zum Verkauf: Fotografie, Drohne, 360°-Rundgang, Home Staging, Exposé, Interessentenprüfung, Notarbegleitung und Übergabe.

Wann die Provision fällig wird

Erst mit dem wirksamen Kaufvertrag beim Notar. Führt die Vermarktung nicht zum Verkauf, entsteht kein Anspruch. Kosten für Fotos, Exposé oder Anzeigen darf ein Makler nur berechnen, wenn das ausdrücklich vereinbart ist. Bei uns gibt es keine Vorkosten.

Was ein Vergleich von Maklern bringen sollte

Nicht die niedrigste Provision, sondern das beste Ergebnis nach Provision. Ein Makler, der einen Prozentpunkt günstiger ist, aber das Objekt drei Monate zu teuer anbietet und dann senkt, kostet mehr als er spart. Fragen Sie nach beurkundeten Verkäufen in Ihrer Lage, nach dem Ablauf der Interessentenprüfung und danach, wer beim Notar mit am Tisch sitzt.

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